Verbindung "Motor"
Wer sind Wir, Was bieten Wir, Was erwarten Wir
Der A.H.V.- "MOTOR" (Verbindung "Motor") setzt sich zum Ziel, durch die Vermietung von kostengünstigem Wohnraum für ordentlich Studierende an der Hochschule Esslingen, neue Mitglieder für seine Aktivitas (aktiv Studierende) und nach Abschluss des Studiums für den A.H.V.- "MOTOR" (Altherrenverband "Motor") zu gewinnen.
Wir bieten sieben Studentenzimmer im Obergeschoß unseres "Motoren"-Hauses in der Zollbergstrasse 14 an. Darüber hinaus haben wir sieben weitere Zimmer in einer 8er WG in einem kommerziellen Studentenhaus in der Zollbergstrasse 6 (ca. 100m von unserem Haus entfernt) angemietet.
Neue, an der Verbindung "Motor" interessierte Zimmerbewerber/Bewohner, erhalten die Möglichkeit, im ersten Schritt für sechs Monate eines unserer Zimmer zu bewohnen. In dieser Zeit kann sich der Bewohner als Gast in der Aktivitas über die Ziele und den Zweck einer Verbindung, selbst ein Bild verschaffen. Erfolgt in diesem Zeitraum der Eintritt in die Aktivitas, verlängert sich die Mietdauer um weitere Semester.
Bei Nichteintritt erfolgt der Auszug zum vereinbarten Termin zum Semesterende.
Was verstehen wir unter einer Verbindung
1.Eine Verbindung ist eine Gemeinschaft von Studierenden und Absolventen der Hochschule Esslingen. Die Aktivitas, d.h. die Studierenden organisieren und verwalten sich selbst. Dazu stellen die Alten Herren, d.h. die Absolventen, ein Verbindungshaus mit Zimmern und über 300 mal die Erfahrung aus dem Studium, dem Beruf, dem Leben, den Studierenden zur Verfügung. In diesem Sinne verstehen wir uns als Studiengemeinschaft.
2. Den Studierenden steht ein Netzwerk von Wissen, Können und Berufen zur Verfügung, dessen sie sich beim Studieren, bei Diplomarbeiten, bei Praxissemestern, bei Aushilfsjobs etc. bedienen können. Durch die Kommunikation verschiedener Generationen ohne Distanz verliert der Student die Scheu vor "großen Tieren". Der Student wird von den Alten Herren als vollwertiges Mitglied anerkannt, respektiert und gefördert.
3. Netzwerke sind nicht nur Kontakte, sondern eine Art Auffangnetz, das dem Studierenden die Sicherheit und die Souveränität gibt, sein Studium erfolgreich abzuschließen. Es ist eine Tatsache, dass man sich umfassender und genauer von einem Freund und Bundesbruder helfen lassen kann, als von einem Kommilitonen "X". Man lernt zu differenzieren was im Studium wichtig ist, um sein Ziel zu erreichen.
4. Der Verbindungsstudent lernt den Umgang mit Menschen auf der Basis gegenseitiger Achtung und Respekt. Er erarbeitet sich spielerisch und lernend die Grundlagen zur Führungspersönlichkeit, die wesentliche Bestandteile vieler erfolgreicher Karrieren seiner Bundesbrüder waren. Die erarbeitete soziale Kompetenz hat einen hohen Stellenwert bei den Arbeitgebern, die erworbene Sicherheit in der Argumentationstechnik durch Vorträge und Diskussionen sind Grundlage einer Führungspersönlichkeit.
5. Ein weit verbreitetes Argument ist immer wieder der Alkoholkonsum in der Verbindung. Dieses Vorurteil hält sich so beständig, wie "ein Bayer trägt Lederhose". Bei solch einer Argumentation ist es sinnvoll, den Kommilitonen zu einem Besuch auf unserem Haus einzuladen. Er soll sich ansehen, wie an der Kneiptafel neben dem Stoff Bier auch Apfelsaft und alkoholfreies Bier getrunken wird. Gerade die Verbindungen lehren den Studenten den verantwortungsvollen Umgang mit Alkohol. In gesellschaftlichem und beruflichem Rahmen ist ein vernünftiger Umgang mit Alkohol unerlässlich.
Ich hoffe, Ihnen damit einen kleinen Einblick in das Wesen einer Esslinger Verbindung gegeben zu haben. Für weitere Fragen stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung.
Friedrich Luttenberger